Willkommen

Das Museum für Islamische Kunst auf der Museumsinsel in der Mitte Berlins ist in Deutschland einzigartig und gehört weltweit zu den bedeutendsten Sammlungen, die das kulturelle Erbe muslimischer Gesellschaften bewahren, restaurieren und vermitteln. In enzyklopädischer Breite erleben Besucher Meisterwerke islamischer Kulturen und der mit ihnen lebenden christlichen und jüdischen Bevölkerungsgruppen vom 7. bis zum 19. Jahrhundert, von Spanien im Westen bis nach Indien im Osten.

 

Die Artefakte faszinieren den heutigen Betrachter durch den Reichtum und die Ästhetik der Farben, Formen und Muster auf höchstem kunsthandwerklichen Niveau. Keine andere Sammlung islamischer Kunst verfügt wie das Berliner Museum über monumentale Architekturobjekte, die räumliche Bezüge der Kunstobjekte erfahrbar, die Welt ihrer Bewohner begehbar machen. Im einmaligen Ensemble des Pergamonmuseums steht die Berliner Mschatta-Fassade, Prachtfassade eines umaiyadischen Wüstenschlosses (Jordanien, Mitte 8. Jh.), neben monumentalen Architekturdenkmälern wie dem Pergamonaltar und dem Ischtar-Tor. Allein 2008 wurden 1,3 Millionen Besucher und eine breite interessierte Medienöffentlichkeit vom Pergamonmuseum angezogen, das mit der Museumsinsel 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe ausgerufen wurde.

 

Im Rahmen des Masterplans Museumsinsel und der damit anstehenden Sanierung und Erweiterung des Pergamonmuseums steht auch das Museum für Islamische Kunst vor großen Herausforderungen und der Chance, mittels innovativer Präsentationsformen nationale und internationale Zeichen zu setzen.